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Rampenpuffer: Position, Höhe und Befestigung richtig planen

Rampenpuffer richtig positionieren und befestigen, um Gebäude, Fahrzeuge und Personal vor Stößen beim Andocken zu schützen.

Rampenpuffer: Position, Höhe und Befestigung richtig planen

Rampenpuffer nehmen den Aufprall rückwärts andockender Lkw auf und schützen so Gebäudefassade, Tore und Überladebrücken. Richtig positioniert, stoppt ein Puffer das Fahrzeug genau dort, wo es soll. Falsch montiert sitzt derselbe Puffer zu tief, verfehlt die Scheuerleiste des Fahrzeugs oder lockert sich unter wiederholter Last. Dieser Leitfaden erklärt Position, Höhe und Befestigung, die ein Gummipuffer-System zuverlässig arbeiten lassen.

Aufbau des Puffersystems

Ein typisches Puffer-System besteht aus mehreren Teilen mit jeweils eigener Aufgabe:

  • Rückplatte: der tragende Körper, der mit der Rampenfront verbunden wird.
  • Gummipuffer: das Verschleißelement, das den Stoß aufnimmt und bei Abnutzung getauscht wird.
  • Gleitende Frontplatte: eine optionale UHMWPE-Fläche, die das Fahrzeug gleiten statt greifen lässt.
  • Distanzbleche: stellen den Vorstand ein und justieren den ersten Kontaktpunkt fein.

Wohin gehört der Puffer

Ziel ist es, die Scheuerleiste des Anhängers zu treffen, nicht den Aufbau oder die Rampenwand. Vertikal setzen Sie die Puffermitte nahe an die Mitte des Arbeitsbereichs der Überladebrücke. Beim horizontalen Vorstand richten Sie den Puffer so aus, dass das rückwärts fahrende Fahrzeug ihn vor jedem Türrahmen oder jeder Verkleidung berührt; dieser Abstand liegt meist zwischen 75 mm und 150 mm. Setzen Sie die Puffer symmetrisch beidseitig der Überladebrücke und richten Sie sie an den Radführungen aus.

Höhe und Anpassung an die Flotte

Beginnen Sie mit Ihrer Rampenhöhe und dem Scheuerleisten-Bereich der häufigsten Fahrzeuge. Je nach Federung, Beladung und Hofgefälle liegt dieser Bereich meist zwischen etwa 350 mm und 550 mm über dem Boden. Wählen Sie eine Pufferhöhe, die ihn abdeckt, damit der erste Kontakt gleichmäßig erfolgt. Bei Doppelstock-Aufliegern, Tieflade- oder Stadtfahrzeugen messen Sie deren Scheuerleisten-Höhe und greifen bei Bedarf zu dickerem Gummi oder gestapelten Pads.

Befestigung an Beton und Stahl

Die Befestigungsart richtet sich nach dem Untergrund. Nutzen Sie in jedem Fall die vorgebohrten Löcher der Rückplatte.

  • Beton: Hülsenanker passend zu den Plattenlöchern verwenden (z. B. M12 oder M16), bis zur vom Hersteller angegebenen Einbindetiefe bohren, Staub ausblasen und mit dem empfohlenen Drehmoment anziehen.
  • Stahl: mit passenden Muttern und Scheiben durchschrauben; bei dünnen Flächen ein Verteilerblech gegen Verformung ergänzen.
  • Gummi und Frontplatte: Gummi an der Rückplatte befestigen, eine UHMWPE-Fläche darüber mit Senkschrauben gleichmäßig festklemmen.

Vorab-Prüfung und Austausch

Vor dem Bohren Rampenhöhe und Brückenbereich messen, übliche Scheuerleisten-Höhen prüfen, Platten- und Ankerkompatibilität bestätigen und die Wandfläche auf Risse oder schwache Kanten kontrollieren. Tauschen Sie die Verschleißteile vor der Hochsaison, wenn Sie gerissenen Gummi, tiefe Kerben, gequetschte Pads, freiliegende Befestigungen oder lose Senkschrauben sehen. Ersetzen Sie das gesamte System, wenn der Stahl verformt ist, Befestigungen sich nicht mehr halten oder der Aufbau verrutscht ist. Ein früher Austausch ist weit günstiger als Betonreparaturen und ungeplanter Stillstand.

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